Grenzenlose Bildung: Wie Du sofort aus überkommenen Strukturen ausbrichst

Dieser Artikel von mir erschien zuerst im deutschen „Peace, Love, Liberty“-Magazin der Students for Liberty.

 

Das deutsche Bildungssystem ist in staatlichen Strukturen gefangen. Dieser Ansicht schließe ich mich grundsätzlich an. Ich denke jedoch nicht, dass willkürliche Grenzen des Staates deiner Bildung im Wege stehen. Ein Ausbruch aus starren Strukturen ist immer möglich – vielleicht nicht körperlich, aber umso mehr geistig. Grenzenlose Bildung ist Realität. Wie das? Im Folgenden möchte ich dir zeigen, dass die Beziehung zwischen Bildung und Staat ganz allein von dir abhängt. Du bestimmst, wie viel und ob der Staat überhaupt etwas mit deiner Bildung zu tun hat. Oder wie der Schriftsteller Mark Twain damals schrieb:

 

“Ich ließ mir meine Bildung nie durch die Schule beeinträchtigen.”

 

Je nach Lebensabschnitt wirst du vor eine Wahl gestellt: Schule oder Ausbildung? Uni oder Ausbildung? Master-Studium oder Berufseinstieg? Diese zwei Kategorien entscheiden jedoch mitnichten über Deine Bildung. Sie entscheiden nur darüber, was du nebenbei tust, während Du dich bildest. Wie der US-Weltraum-Unternehmer Peter Diamandis sagen würde:

 

“Wenn du eine Wahl hast, wähle BEIDE Möglichkeiten!”

 

Tatsächlich wirst Du an Schule, Universität und Arbeitsplatz viel gebildet. Du wirst ausgebildet und vielleicht auch eingebildet. Viele wollen Dir weismachen, dass du an Deutschland bester Schule oder Elite-Universität studierst. Du lernst je nach Fach Sinnvolles, Unsinniges und Schwachsinniges in verschiedenen Graden. Du lernst hart vor den Klausuren und hast es nach den Semesterferien doch wieder vergessen.

 

Erst lernst du, dann arbeitest du, zwischendurch heiratest du, dann stirbst du nach ein paar Rentenjahren. Sieht so dein Lebensentwurf aus?

 

Dein Leben gehört natürlich dir und du allein entscheidest darüber. Bildest du dich jedoch zusätzlich selbst, stehen dir so viel mehr Möglichkeiten offen. Du bist nicht mehr gekettet an dein eng begrenztes Fach, nicht mehr verloren mit deiner Abschlussnote, nicht mehr eingesperrt im starren Bildungssystem. Für gute Bildung brauchst du das System nicht zu ändern, du musst nur dich ändern. Oder in den Worten von Diamandis:

 

“Wenn Du nicht gewinnen kannst, ändere die Regeln. Wenn Du die Regeln nicht ändern kannst, dann ignoriere sie!”

 

Für deine Schullaufbahn oder Universitätskarriere bedeutet das schlicht: Institutionen ignorieren und die Bildung in die eigene Hand nehmen. Zumindest, wenn du nicht zu sehr an deinem Studium und den damit versprochenen Berufen hängst (betrifft v.a. Juristen, Mediziner und Ingenieure). Mit modernen Technologien holst du dir eine Stanford-Vorlesung über Unternehmertum nach Wolkenkuckucksheim. Anbieter digitalisierter Bildung wie z.B. Coursera, Khan Academy, Iversity und viele mehr ermöglichen dir einen Einblick in sämtliche Gebiete, die dir in Deutschland wegen einem Blatt Papier namens Zeugnis oft gar verwehrt sind. Das Ganze übrigens oft kostenlos und mit viel höherer Qualität. Statt dich in überfüllte Hörsäle zu quetschen, kannst Du dich auch mit Popcorn und Tablet in der Hängematte bilden. Oder auch bescheidener wie deine tausenden Mitstreiter aus armen Entwicklungsländern, für die sich nun ganz neue Chancen bieten wahrhaft Grenzen zu überwinden.

 

Willst du mit Sprachen Grenzen von Kommunikation überwinden lernen, dann probiere mal Memrise oder Duolingo aus. Willst du  mit Programmierkenntnissen Grenzen hacken, schau mal bei Codecademy oder etlichen weiteren Anbietern vorbei. Willst Du sämtliches Wissen der Welt anzapfen reichen freilich auch Google und Wikipedia aus. Wikipedia ist übrigens vom liberalen Sozialphilosophen Friedrich August von Hayek inspiriert. Für ihren Gründer Jimmy Wales stellt Hayeks’ Theorie von dezentral verstreutem Wissen den “zentralen Gedanken zur Steuerung des Wikipedia-Projektes dar.” Es kommt also auf dich an!

 

Warum Zertifikate nutzlos werden

Google wiederum kommt ins Spiel, wenn wir uns folgende Frage stellen:

 

“Dieses Blatt Papier – nennen wir es Zeugnis, Zertifikat oder Zeitfresser – brauchen wir das nicht doch?”

 

 

Werden wir nicht in Armut abrutschen, ja gar verhungern, wenn wir das System ignorieren? Was werden andere von uns denken? Warum die Zukunft wegwerfen, die wir uns bereits so hart erarbeitet haben?

Google – und eine rasant wachsende Zahl anderer Unternehmen – sehen das kaum so. Studienkompetenzen und -wissen werden immer irrelevanter.

 

Es zählt, was du kannst, nicht was auf dem Blatt Papier steht. Es zählt, was du willst, nicht was die Gesellschaft dir einredet. Es zählt was du gemacht hast – nicht in, sondern statt langen Nächten in der Bibliothek.

 

 

Dieser Trend wird sich fortsetzen. Wer seine Bildung in die eigene Hand nehmen kann, kann freilich auch seine Brötchen selbst verdienen. Dazu benötigt man auch keine Zertifikate – nur Ideen, Motivation und Erfahrung, die du dir durch Selbstbildung erwirbst.

 

Wie die Versunkene Kosten-Falle Dich von besserer Bildung abhält

Klingt das radikal für dich? Für mich und tausende Andere hat es das auch mal getan. Doch du musst quasi nur das ökonomischen Konzept der “sunk costs” verstehen, um selbst so radikal zu werden. Nach etlichen Jahren Erduldung staatlicher Experimente und Strukturen in Schulen oder Universitäten sind wir alle in irgendeiner Form geprägt. Insbesondere erinnern wir uns an die zehntausenden Stunden Zeit, die wir in unsere angebliche “Bildung” gesteckt haben. Zeit, die wir gerade in unserer Jugend so viel besser hätten nutzen können. Verschenkte Zeit, die wir nicht zurückdrehen können.

 

Doch für irgendwas muss sich die harte Arbeit und der Verzicht auf Vergnügen doch gelohnt haben? Sollen wir das alles über den Haufen werfen?

 

Eine schlechte und zwei gute Antworten.

Die Schlechte zuerst: in vielen Fällen ist die gesamte vorherige Anstrengung völlig überflüssig gewesen.

Die Gute: die Kosten, die du mit deiner bereits investierten Zeit verbindest, existieren nur in deinem Kopf. Dein Leben findet jetzt statt – nicht hinter dem Schleier der Vergangenheit. Deine Möglichkeiten sind grenzenlos, weil du dich selbst grenzenlos bilden kannst.

Die zweite Gute Antwort: Du musst dein Studium nicht abbrechen, um dich grenzenlos zu bilden. Freilich ist es eine Option, die dich mobiler macht, dir mehr Zeit gibt und oft mit weniger Kosten verbunden ist. Andererseits kannst du das Studentenleben genießen, dich nebenbei bilden und noch ein bisschen studieren. Wenn dir wirkliche Bildung wichtiger wird als ein Blatt Papier, fällt sofort der ganze Druck von dir ab. Gehe in die Kurse, die dir gefallen, minimiere den Aufwand in anderen. Noten sagen etwas über deinen Fleiß aus, nicht über deinen Verstand. Beides kannst du viel besser zeigen, indem du dich selbst um deine Bildung kümmerst.

 

Learning by doing: warum Bildung praktisch sein sollte

Lernen tut man am besten durch Handeln. Mit deiner neu gewonnenen Zeit kannst du etwa einer Students For Liberty-Gruppe beitreten oder gar selbst eine gründen. Marketing, Veranstaltungsorganisation, Verhandlung, Umgang mit Bürokratie und vieles mehr lernt man nicht im Hörsaal, sondern in der Praxis. Natürlich stehen dir sämtliche andere Vereinigungen innerhalb und außerhalb deiner Hochschule offen – deiner Kreativität sind keine Grenzen gesetzt.

 

Fang heute noch an deinen Roman zu schreiben statt bis zur Rente zu warten, fang heute noch an deine Unternehmensidee umzusetzen – für die du ganz bestimmt kein Blatt Papier brauchst.

 

Die erfolgreichen Menschen unserer Welt haben es genauso gemacht. Aus Bill Gates, Steve Jobs, Mark Zuckerberg und Michael Dell wurden erfolgreiche Unternehmer. Aus Stefan Raab und Günther Jauch wurden bekannte Unterhalter, aus Steven Spielberg, Roland Emmerich und Brad Pitt erfolgreiche Regisseure. Sie alle haben ihr Studium komplett abgebrochen.

 

Was auch immer du machst – mache eins. Mache, was dir durch Schule und Universität systematisch aberzogen wurde.

 

Mache Fehler. Mache Fehler früh, mache Fehler oft, mache Fehler um dich zu verbessern. Mache lieber tausende kleine Fehler für deine eigene Bildung als den einen großen Fehler deine Bildung anderen zu überlassen. Experimentiere mit dir selbst – sei nicht gefangen im Experiment anderer.

 

Denn unsere Welt verändert sich rasant. Grenzen verschwinden – längst nicht nur geografisch. Unternehmergeist und Technologie wenden sich dem Weltraum zu, erforschen Unsterblichkeit, demokratisieren das Finanzsystem mit Krypto-Währungen und bereiten eine Revolution Künstlicher Intelligenz vor. Technologie wächst exponentiell, doch fast alle denken linear. Wenn du deine Bildung in die eigene Hand nimmst, wirst du selbst sehen, dass sie exponentiell wächst. Grenzenloser Fortschritt für die Welt, grenzenlose Möglichkeiten für dich! Oder, um nochmals eine Weisheit von Peter Diamandis zu bemühen:

 

“Der beste Weg um die Zukunft vorherzusagen ist sie selbst zu erschaffen!”

 

Komplementäre Bildung zu Schule, Studium oder Beruf gibt dir alle Möglichkeiten dazu – staatliche Grenzen hin oder her. Bilde dich selbst und überwinde diese Grenzen!

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