Das beste Ziel zum Auswandern nach Asien

Immer mehr Menschen zieht es aus Europa heraus. Gerade in Deutschland und Österreich stöhnen die Bürger unter einer viel zu hohen Steuer- und Abgabenlast, die ihnen weit weniger Mehrwert bietet als sie dafür aufbringen. Hinzu kommen gerade für unternehmerischer gesinnte Bürger wahnwitzige Anforderungen und Regulierungen, die einem die Lust an der Selbstständigkeit gründlich verleiden.

Im Angesicht der bitteren demografischen Lage, die wohl durch den Import von Flüchtlingen abgemindert werden soll, verlieren selbst stark national gesinnte Personen die Lust an ihrem Heimatland. Mit ihresgleichen können sie sich am anderen Ende der Welt schließlich besser umgeben als mancherorts in Deutschland.

Auswandern ist eine harte Entscheidung und sollte entsprechend überlegt werden. Insbesondere spielt dabei das Zielland eine Rolle.

 

Bietet das Zielland eine ähnliche oder gar bessere Lebensqualität wie Deutschland, Österreich oder Schweiz? Sind die Zielländer relativ sicher, günstig, bieten Chancen und viele Aktivitäten zur Freizeitgestaltung? Oder müssen sie ganz andere Präferenzen erfüllen?

 

Asien als erstarkender Kontinent steht dabei im Blickwinkel vieler Auswanderwilliger. Während es Lateinamerika ihnen meist deutlich einfacher macht, sind auch wegen entsprechender Medienpropaganda die dortigen Länder als hochgefährlich und rückständig eingeschätzt – was so keinesfalls stimmt. Trotzdem höre ich die Menschen immer nur über Asien reden – nur sehr selten über Lateinamerika, wo es dann meist auch nur um Chile geht. Während Lateinamerika seit Jahren im Fokus der Amerikaner und Kanadier ist, wagen Deutsche doch nur sehr vereinzelt den Schritt.

Ist man jedoch in Asien unterwegs, hört man Deutsch an jeder Strassenecke. Gerade Ziele wie Thailand, Bali oder Vietnam scheinen unter Deutschen hochbeliebt zu sein und ziehen entsprechende Auswanderer an. Für einen dauerhaften potentiell lebenslagen Aufenthalt ohne Rückkehrwunsch nach Deutschland sind diese Ziele jedoch nur bedingt geeignet. Eine dauerhafte Aufenthaltsgenehmigung zu erlangen ist oft schwierig, teuer und mit viel Zeit und Mühen verbunden. Und selbst wann man einmal legal im Land bleiben darf, muss man dann sein Auslandseinkommen besteuern und wird durch andere Regulierungen erdrückt. Deshalb möchte Staatenlos das in seinen Augen beste Land Asiens vorstellen um dauerhaft auszuwandern. Unser Zielland vereint vielerlei Vorteile. von denen die Steuerfreiheit auf Auslandseinkommen und der relativ einfache Erwerb einer Permanent Residency besonders hervorstechen.

Hier einmal die Vorteile kurz vorgestellt:

  • englische Amtssprache
  • größte römisch-katholische Bevölkerung Asiens
  • hohe Sicherheit (insel-abhängig)
  • günstiger Lebensstandard
  • hochqualifizierte, günstige Arbeitskräfte
  • freundliche Bevölkerung
  • liberales Waffenrecht/keine Schulpflicht
  • Steuerfreiheit auf Auslandseinkommen
  • relativ leichte Erlangung einer dauerhaften Aufenthaltsgenehmigung

 

Einziges großes Manko: Du musst mindestens 35 Jahre alt sein oder eine(n) Einheimische(n) heiraten!

 

Zumindest für Staatenlos ist das ein Manko, weil ich noch 10 Jahre warten muss. Wer die 35 aber erreicht hat – und dazu gehören einige meiner Leser – für den ist unser Zielland vielleicht eine super Wahl!

 

Die Philipinnen – das Land der 7107 Inseln

Unser Zielland sind die Philippinen – ein Archipel bestehend aus 7107 Inseln. Bis man die alle besucht hat, vergeht also mehr als genug Zeit. Langweilig wird es einem auf den Philippinen also nicht so schnell.

Die Philippinen sind gewissermaßen ein Unikum in Asien, weil sie zuerst von den Spaniern kolonisiert wurden und später dann lange Zeit unter Imperialherrschaft der USA standen. Während sich die spanische Sprache nur sehr bedingt gehalten hat, wird Englisch von vielen Filipinos fließend gesprochen und ist Amtssprache, was für Auswander natürlich einen nicht zu unterschätzenden Vorteil darstellt.

Auch kulturell muss man sich nicht extrem umorientieren. Weder der Islam, der im südlichen Indonesien und westlichem Malaysia, eine große Rolle spielt noch der Buddhismus oder andere fernöstliche Religionen wie im großen nördlichen Nachbarn China spielen eine entscheidende Rolle auf den Philippinen. Dank der spanischen Kolonialherrschaft stellen die Philippinen nämlich die größte römisch-katholische Bevölkerungsmehrheit in Asien mit fast 80% der Bevölkerung.

Zwar kämpfen islamische Separatisten seit Jahren auf südlichen Inseln des Landes für ihre Unabhängigkeit, doch besteht dabei für Ausländer keine unmittelbare Gefahr. Es gab zwar in der Vergangenheit einige Terror-Anschläge wie etwa in der Hauptstadt Manila, auf den richtigen Inseln, die von Ausländern bewohnt werden, lebt man in der Regel aber sehr sicher. Davao City  auf der Insel Mindanao gilt etwa als 9t-sicherste Stadt der Welt! Trotzdem gelten die Philipinnen insgesamt als etwas rauer als vergleichbare Ziele in Asien.

Die Philippinen sind als Entwicklungsland eben auch nicht sehr wohlhabend, was sich aber zumindest in einem niedrigen Preisniveau niederspiegelt. Als Auswanderer mit dann auch noch steuerfreien Auslandseinkommen kann man hier prima leben, selbst wenn man relativ wenig verdient. Gerade für Auswanderwillige über 35, die noch nebenbei ein Online-Unternehmen gründen wollen, bieten sich die Philippinen daher sehr an. Von bereits nur 500€ im Monat kann man hier ein angenehmes Leben führen.  Gleichzeitig kann man sann auch noch mittels Investitionen vom hohen Wirtschaftswachstum von etwa 8% profitieren.

Apropos Online-Unternehmer, die kennen die Philippinen eher aus einer anderen Tätigkeit. Weltweit gelten die Philippinen wohl als einer der beliebtesten Outsourcing-Ziele. Das ist nicht nur der englischen Amtssprache zu verdanken, sondern den hochqualifizierten, motivierten und fleißigen Arbeitskräften im Land, die in einem im Vergleich zu Europa sehr niedrigen Lohn-Niveau deutlich bessre Leistungen bringen als europäische Mitarbeiter.

Überhaupt gelten die Filipinos als sehr freundlich und Ausländern gegenüber aufgeschlossen, was natürlich wieder einmal von der Sprache abhängt. Lediglich das Essen auf den Philippinen soll im asiatischen Vergleich eher schlecht sein, zeichnet sich andernfalls aber durch die Verfügbarkeit viel frischen Bio-Obstes und Gemüses auch aus.

Wer gerne mit Waffen hantiert, findet auf den Philippinen übrigens recht gute Möglichkeiten dazu. Ungleich vielen anderen asiatischen Staaten ist das Waffenrecht auf den Philippinen relativ liberal, wenn auch immer noch strikt. Die Waffenkultur ist jedoch stark und entsprechend lizenziert ist es nicht sonderlich schwer eine Genehmigung zum verborgenen Tragen der Waffe zu erlangen (Concealed Carry). Auch für Eltern, die dem Schulzwang ihrer Kinder entkommen wollen, bieten die Philippinen eine gute Möglichkeit. Überhaupt ist vieles auf den dortigen Inseln noch deutlich freier als anderswo.

Eines der Hauptgründe, warum viele Auswanderer die Philipinnen als Zielland wählen, ist deren Steuerfreiheit auf Auslandseinkommen. Nur ein paar Dutzend Staaten auf der Welt besteuern nach dieser Regel, sodass für außerhalb der Philippinen erworbenes Geld keine einheimischen Steuern anfallen, selbst wenn das Geld auf ein einheimisches Konto überwiesen wird. Innerhalb Südostasiens sind die Philippinen zwar einzige Land, wegen ihrer anderen Vorzüge und leichterer Aufenthaltserlaubnis aber für Online-Unternehmer, Berater und andere Ortsunabhängige ein hochinteressantes Ziel. Neben den Philippinen kann man regional so etwa auch in Malaysia, Hong-Kong, Brunei und einigen Pazifik-Inseln von dieser Praxis profitieren, die Philippinen bieten jedoch den einfachsten Weg zum Aufenthalt.

Wie man diese dauerhafte Aufenthaltsgenehmigung erlangt, schauen wir uns nun näher an.

 

Wie Du eine dauerhafte Aufenthaltsgenehmigung auf den Philippinen bekommst

Aufenthaltsgenehmigung für alle mittels Heirat

Es gibt mehrere Wege einfach eine dauerhafte Aufenthaltsgenehmigung auf den Philippinen zu bekommen. Supereinfach ist die Option der Heirat. Wer also mit 35 oder älter noch nicht die Liebe seines Lebens gefunden hat, wird vielleicht bei einer Reise auf den Philippinen fündig werden. Wenn man schließlich geheiratet hat, ist das Ganze nur noch Formsache. Man braucht:

  • Ausgefüllter Antrag
  • 6 Passphotos
  • ca. 20.000 PHP für Gebühren
  • Bittschreiben des philippinischen Ehepartners
  • Heiratszertifikat auf Englisch
  • Geburtsurkunde des philippinischen Ehepartners
  • Polizeiliches Führungszeugnis, beglaubigt von der philippinische Botschaft im Heimatland
  • Gesundheitszeugnis
  • Immigration Clearance Certifikate (wird von der Immigration ausgestellt)
  • Nachweis über ausreichende Geldmittel, um sich und die Familie ernähren zu können

 

Ob man sich eine Aufenthaltsgenehmigung erheiraten will ist natürlich immer eine schwierige Frage.

 

Gerade an dieser Stelle gibt es auch noch einige andere und vielleicht auch bessere Optionen, die ich in einem anderen Artikel bald verraten werde. So ist die Staatsbürgerschaft mit einer Heirat etwa nicht verbunden. Zur Einbürgerung in die Philippinen muss man 10 Jahre dauerhaft im Land gelebt haben, was doch eine recht lange Zeit ist. In vielen lateinamerikanischen Ländern und selbst Europa gibt es die Staatsbürgerschaft nach Heirat bereits nach einem Jahr.

Letztlich ist eine Heirat aber gar nicht wirklich nötig – nur junge Menschen unter 35, die nicht warten wollen, haben so die einzige Option schnell zu ihrem dauerhaften Aufenthalt zu kommen.

 

Aufenthaltsgenehmigung ab 35 als „Rentner“

Für alle anderen sind die Anforderungen vergleichsweise niedrig und sollten vom durchschnittlichen Deutschen oder Österreicher im entsprechenden Alter durchaus getragen werden können.Unterschieden wird zwischen Rentnern mit einer Rente und Rentnern ohne Rente.

Rentner ohne Rente müssen dafür einen bestimmten Geldbetrag auf einem Festgeldkonto auf den Philippinen deponieren. Personen im Alter von 35 bis 49 Jahre müssen 50.000 US$, Personen älter als 50 Jahre 20.000 US$ auf ein Festgeldkonto deponieren.

Rentner mit einer Rente müssen eine Pension in Höhe von monatlich mindestens 800 US$ erhalten oder Ehepaare mindestens 1.000 US$ monatlich. Trotzdem müssen noch 10.000 US$ auf einem Festgeldkonto auf den Philippinen hinterlegt werden.

Die angegebenen Geldbeträge können alternativ jedoch auch investiert werden. Folgende Möglichkeiten bieten sich:

  • Kauf eines Condominiums
  • langfristige Miete für ein Condominium, ein Stück Land mit Haus oder eines Townhouses
  • Kauf von Anteilen an einem Golf- oder Countryclub

 

Weitere Vorteile einer dauerhaften Aufenthaltsgenehmigung auf den Philipinnen

Wer eine Permanent Residency erworben hat, darf sich nun permanent auf den Philippinen aufhalten, und so oft er will ein- und ausreisen. Man spart sich also, alle 2 Monate zum Immigration Office zu gehen und sein Visum verlängern zu lassen, sowie die damit verbundenen Kosten. Weiters darf man zollfrei private Güter bis zu einem Wert von 7.000 US$ einführen. Die weiteren Vorteile hier noch einmal im Überblick:

  • englische Amtssprache
  • größte römisch-katholische Bevölkerung Asiens
  • hohe Sicherheit (insel-abhängig)
  • günstiger Lebensstandard
  • hochqualifizierte, günstige Arbeitskräfte
  • freundliche Bevölkerung
  • liberales Waffenrecht/keine Schulpflicht
  • Steuerfreiheit auf Auslandseinkommen

 

Wären die Philippinen ein geeignetes Ziel für Dich?

 

Für viele deutsche Auswanderwillige sind sie das. Einige bekannte deutsche Freiheitsfreunde haben sich etwa schon auf den Weg gemacht. Ein Projekt, das an dieser Stelle zu erwähnen ist, sind etwa die Liberty Gardens. Die Liberty Gardens sollen eine Gemeinschaft freiheitsliebender Menschen werden, die auf die Philippinen ausgewandert sind. Gelegen auf der wunderschönen Insel Romblom Tablas bieten sie noch viele weitere Argumente. Die dortige Insel ist etwa malarafreie, durch seine geschützte Lage muss man keine Angst vor Tsunamis haben, die Umwelt ist sehr intakt und die Umgebung äußerst sicher

Laut aktuellem Stand (EDIT Mai 2016) ist das Projekt nicht mehr empfehlenswert. Siehe dazu diesen Beitrag von Oliver Janich, der den Gründer der Liberty Gardens harsch kritisiert.

 

Vielleicht wäre dort zu leben ja auch für Dich interessant?

 

Was denkst Du über die Philippinen als Ziel zum Auswandern? Könntest Du es Dir vorstellen oder hättest Du Bedenken? Lass mich Deine Kommentare gerne wissen!

 

Wandere jetzt auf die Philipinnen aus – Weil Dein Leben Dir gehört!

 

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