7 Faktoren, die Du bei Deiner Wahl der Offshore-Bank berücksichtigen solltest

Ein Offshore-Konto zu eröffnen ist der wohl fundamentalste Schritt um Dich international zu diversifizieren. Es ist eine exzellenter Weg sich gegen nationale Risiken, Währungs-Risiken und mehr abzusichern.

 

Insbesondere in der heutigen Umgebung, in der Staaten nie die Ausreden ausgehen um Kapitalverkehrskontrollen einzuführen – sei es wegen Terrorismus, Geldwäsche oder anderen Feindbildern. Einen Teil Deines Vermögens außerhalb Deines Heimatlandes zu halten macht es besagten Staaten schwieriger wenn nicht unmöglich Dein Vermögen einzufrieren oder zu enteignen.

Meine 13 Argumente, warum Du Dich für ein Offshore-Konto entscheiden solltest kannst Du hier nachlesen. Du weißt auch bereits, auf welche Art und Weise Du ein Konto eröffnen kannst, in welchen Ländern Du besser darauf verzichtest und kennst einige Banken, die potentiell für Einsteiger geeignet sind. Du hast dich von den Offshore-Mythen befreit, weißt um Deine mögliche Steuerpflicht im Heimatland Bescheid und möchtest nun endlich handeln?

 

Wie wählst Du aber die für Dich passende Bank überhaupt aus?

 

Es gibt eine Reihe wichtiger Faktoren, die Du zur Wahl Deiner Offshore-Bank berücksichtigen solltest. Diese sind:

  • die Einlagensicherung
  • die Offenheit und Freundlichkeit der Jurisdiktion über Fremden
  • die Kapital- und Zins-Besteuerung
  • die Auswahl an Dienstleistungen inklusive multipler Währungskonten
  • die Stabilität des Ziellandes
  • Währungsstabilität
  • Zinsen

 

Die Einlagensicherung

Fangen wir mit der Einlagensicherung an. Der Staat garantiert den heimischen Bankkunden, dass ihre Einlagen bei Banken bis zu einer bestimmten Versicherungssume geschützt sind. In Deutschland und der EU beträgt diese Deckelungsgrenze 100.000€. Geht eine Bank insolvent, so ist Dein Vermögen bis zu dieser Höhe theoretisch geschützt.

Praktisch solltest Du wissen, wie vertrauenswürdig Staaten tatsächlich sind. Ist Deine Bank etwa in einem kleinen europäischen Staat, der sich nicht wehren kann, so hast Du wenig von der Einlagensicherung. So ging es etwa den „bösen“ russischen Oligarchen auf Zypern, die über Nacht schlicht zur Rettung der Banken enteignet wurden – genauso aber auch wie viele Kleinanleger. Während bei der Laiki Bank nur sämtliche Guthaben über 100.000€ abgeschöpft wurden, wurde bei der Bank of Cyprus sämtliche Guthaben zur Hälfte eingefroren und die andere Hälfte in Aktien umgewandelt. Präsident Anastasiadis spricht später von Erpressung:

 

„Wir hatten zwei Möglichkeiten. Entweder es gibt keine Hilfe von der EU, und unsere Wirtschaft und das Finanzsystem kollabieren. Oder wir stabilisieren das System. Wir haben die weniger schlechte Wahl getroffen.“

 

In staatenlosen Augen war es eher die Schlechtere. Wie auch immer – jede Jurisdiktion hat ihre eigenen Gesetze zur Einlagensicherung, die Du dir vor Eröffnung eines Kontos anschauen solltest. Finanzplätze wie etwa Singapur haben etwa eine weit niedrigere Einlagensicherung als andere Staaten, weil sie ökonomisch gebildet das Anreizrisiko des „Moral Hazard“-Problems sehen. Singapur versichert z.B auch keine Einlagen in Fremdwährungen, die vor allem Ausländer dort halten. Sie beschränken ihre Einlagensicherung auf kleine, inländische Anleger einheimischer Währung, die das Geld tatsächlich brauchen statt Ausländern bei der Diversifikation ihres Vermögens noch mehr Anreize zu bieten.

 

Die bietet Singapur nämlich auch ohne Einlagensicherung mehr als genug.

 

Der Großteil der Welt hat zwar die ein oder andere Form der Einlagensicherung, mache wenige Staaten und auch interessante Bankplätze aber nicht. Andorra etwa hat eine Einlagen-Versicherung, die man aber kaum durchblicken kann. Es ist unklar, wie Anleger im Falle eines Konkurses ihre Einlagen tatsächlich wiedersehen können.

Auf jeden Fall solltest Du die Stabilität und Geschichte bei Deiner Wahl der Offshore-Bank genau evaluieren.

 

Oder möchtest Du wie in Zypern am nächsten Tag mit dem Verlust Deiner gesamten Ersparnisse aufwachen?

 

Offenheit und Freundlichkeit der Jurisdiktion gegenüber Fremden

Viele Banken auf der Welt freuen sich auf ausländische Kunden, haben teilweise aber einige Hürden in den Weg gelegt. Dies weniger aus eigenem Interesse, sondern um staatliche Regulierungen zu befolgen. Der „globale Krieg gegen den Terror“ führt etwa zu der der OECD so wichtigen „Know your Customer“-Policy, die insbesondere die Eröffnung eines Auslandskontos ohne persönliche Anwesenheit schwierig machen. Um wirklich der Bank bekannt zu sein – um die Risiken der Bank auch selbst abzusichern – verlangen immer mehr die persönliche Anwesenheit des Konto-Gründers. Was nicht heißen soll, dass es keine Möglichkeiten mehr gibt remote ein Konto zu eröffnen. Die gibt es nämlich schon noch…

Wirklich große Probleme haben derzeit eigentlich nur Staatsbürger der USA. Wegen den drakonischen FATCA– und FBAR-Regulierungen, aber auch wegen ihrer weltweiten Besteuerung, gibt es kaum noch Banken, die US-Bürgern die Eröffnung eines Kontos anbieten. Der Bürokratie-Aufwand zur Betreuung dieser – wenn nicht entsprechend spezialisiert – wäre einfach zu hoch.

Dies ist auch ein Vorgeschmack, was deutschsprachige Kunden in Zukunft erwarten könnte. Bereits in 3 Monaten ab Anfang 2016 tritt das OECD-Abkommen zum Informationsaustausch in Kraft, was gravierende Einschneidungen für die gesamte Offshore-Branche zu Folge hat. Welche das sind und was es noch damit auf sich hat, werden wir in Kürze genau untersuchen.

 

Wenn Du in deutschsprachigen Gefilden bleiben möchtest, solltest Du möglichst noch vor 2016 ein Offshore-Konto eröffnen!

 

Kapital-Besteuerung

Ein weiterer wichtiger Faktor ist die Besteuerung des Kapitals. Während das Steuersystem vieler Länder auf territorialer Bais funktioniert – ausländisches Einkommen also nicht besteuert wird – treffen Dividenden und Zinserträge aus Banken die Kriterien lokaler Besteuerung. Nicht alle Jurisdiktion besteuern Zinsen mittels Kapitalertragssteuern, manche jedoch schon. Bei jenen sollte man sich vor allem vergegenwärtigen, dass eventuell gar eine lokale Steuernummer nötig ist, was den Eröffnungsprozess entsprechend erschwert und verzögert.

Insbesondere wenn Du ohnehin nochmals die Einnahmen in Deinem Heimatland versteuern müsstest (sofern Du in Deutschland, Österreich und der Schweiz lebst, führt kein legaler Weg dran vorbei) solltest Du die Doppelbesteuerung Deiner Erträge tunlichst meiden.

 

Die Gesetzeslagen sind höchst unterschiedlich je Land – bevor Du ein Konto eröffnest solltest Du Dich über die lokalen Steuerregeln informieren, indem Du etwa bei der Bank nachfragst.

 

Auswahl an Dienstleistungen inklusive multipler Währungskonten

Sehr wichtig ist es sich das Dienstleistungs-Spektrum der Offshore-Bank zu vergegenwärtigen.

 

Manche Offshore-Banken haben ein sehr konservatives Geschäftsmodell, während andere sich andere mit hochinnovativen Dienstleistungen zu überbieten versuchen.

 

Manche Offshore-Banken haben exzellente Kundenbetreuung und Private Banking, bei manchen ist es hingegen teils sehr schwierig überhaupt einen kompetenten Ansprechpartner zu erreichen. Ein Test des Services vor Eröffnung ist dabei zu empfehlen, auch wenn dies keine 100% Sicherheit geben kann.

 

Manchmal ist der Kunde nur solange König bis er zum Vertragsabschluss überredet wurde.

 

Viele Überlegungen hinsichtlich Offshore-Banking schließen insbesondere multiple Währungskonten mit ein. Wenn man sein Geld in andere Länder bringt um einheimische Risiken zu vermeiden, möchte man auch Währungsrisiken des potentiellen Ziellandes vermeiden. Eine Anlage seines Vermögens in den wichtigsten Weltwährungen kann dabei helfen, da normalerweise Einlagen in der heimischen Währung angelegt sind.

Die Möglichkeit mehrere Währungen zu halten variiert dabei stark. In den USA, aber auch in Deutschland, ist dies bei normalen Banken eher untypisch. Dort ist Dollar bzw. Euro Standard. Gerade internationale Finanz-Zentren jedoch werben damit, dass man in ihnen sein Geld in mehreren Währungen anlegen kann. Neben dem US-Dollar und dem Euro gehören dazu meist der Schweizer Franken, der Australische Dollar, britischen Pfund und japanischen Yen. Auch Währungen kleiner, aber stabiler und wohlhabender Länder wie Neuseeland, Norwegen und Kanada werden sehr oft angeboten.

 

Du musst also kein Konto in der Schweiz eröffnen um Dein Geld in Schweizer Franken anzulegen!

 

Stabilität des Ziellandes

Sehr wichtig ist natürlich auch die Stabilität des Landes, in dem Du Dich für Offshore-Banking entscheidest. Dabei spielt auch Deine Überlegung mit herein, bei welcher Bank Du dich am besten aufgehoben fühlst.

Du könntest etwa eine hochliquide, aber kleinere lokale Bank einem multi-nationalen Bank-Konzern vorziehen. Im Hinblick darauf solltest Du nämlich bedenken, dass Dein Risiko von willkürlichen staatlichen Maßnahmen getroffen zu werden deutlich höher ist, wenn eine multinationale Bank, bei der Du in einem anderen Land ein Konto hast, auch mit einem Standort in Deinem Aufenthalts- oder Heimatland vertreten ist. Ob staatliche Agentur oder Scheidungsanwalt – hat Deine Offshore-Bank einen Standort im Land Deiner Probleme wird sie wegen Sanktionsdrohungen Dein Geld womöglich nicht so schützen wie Du es dir gedacht hättest.

Stabilität ist natürlich auch eine politische und wirtschaftliche Geschichte. Gerade hier spricht die Anreizproblematik aber oft für kleine Zwergstaaten mit Offshore-Dienstleistungen. Gerade weil diese Länder weder Ressourcen noch Kapital noch Arbeitskraft haben, sind sie auf Finanzdienstleistungen dringend angewiesen. Damit können sie sich einen bescheidenen oder gar sehr großen Wohlstand leisten, den sie ohne rasch verlieren würden.

 

Mit dem Export von Kokusnüssen kann man eben nicht viel Geld verdienen.

 

Darum wissen auch die Regierungen der betroffenen Staaten und unterstützen den Offshore-Sektor dementsprechend. Einschränkende Maßnahmen oder gar Enteignungen sind höchst unwahrscheinlich, weil dies die meisten kleinen Inselsstaaten nach kurzfristigem Gewinn langfristig wieder in die Steinzeit zurück katapultieren würde. Zypern etwa hat seinen „enteigneten“ ausländischen Investoren ab einer bestimmten Summe die zypriotische Staatsbürgerschaft angeboten – ein Angebot, das gerade viele Russen wegen dem damit verbundenen EU-Zugang gerne angenommen haben. So konnte die auch in Zukunft auf Finanzdienstleistungen angewiesene zypriotische Regierung zumindest einen Teil des Vertrauens wiederherstellen.

 

Währungsstabilität

Verbunden mit dem Aspekt multipler Währungskonten solltest Du dir genau die Stabilität der Anlagewährung und ihre Wechselkursgeschichte anschauen, darauf aber nicht fälschlicherweise auf die Zukunft schließen. Sich ein grundlegendes Wirtschaftsverständnis über die praktischen Lehren der Österreichischen Schule der Ökonomie anzueignen wird dabei auf keinen Fall schaden.

 

Vergiss nicht, dass der Großteil der Welt in einem Abwertungswettlauf steckt!

 

Faktoren, die Du berücksichtigen solltest sind etwa, ob die Währung von einheimischen Rohstoffen gedeckt oder an eine fremde Währung gekoppelt ist. Der Hong-Kong Dollar hat etwa einen relativ festen Wechselkurs zum US-Dollar, was aber nicht ewig so bleiben wird. Vermutlich wird der Wechselkurs schon bald angepasst werden oder gleich an den Chinesischen Yuan gekoppelt, was einen erheblichen Wertverfall bedeuten könnte.

 

Mach Deine Hausaufgaben, lerne Wirtschaft wirklich verstehen und wähle eine stabile Währung aus!

 

Zinsen

Fast Null- oder bald Negativ-Zinsen mögen in Deutschland herrschen, weltweit ist dies aber keineswegs der Fall. Da manche Länder verzweifelt ausländisches Kapital brauchen und Geld zu absoluten Wucherzinsen verleihen, bieten sie Anlegern Anreize über hohe Zinsen. Andere Länder wie Australien hingegen, die durch ihren Rohstoffreichtum weitgehend autark sind, haben es nicht nötig sich am globalen Abwertungswettlauf zu beteiligen.

 

Vergiss aber nicht: Je höher die Zinsen, je höher meist das Währungsrisiko! Nicht grundlos bieten ukrainische Banken momentan die höchsten Zinsen weltweit.

 

Entscheidest Du Dich für Offshore-Banking?

Medien und Regierungen wollen Dich glauben lassen, dass internationales Banking illegal oder zumindest unmoralisch ist. Wenn Du soweit und meine anderen Artikel gelesen hast, gehörst Du sicherlich nicht dazu. Offshore-Banking ist nämlich immer noch legal und ein legitimes, wenn nicht moralisch gebotenes Mittel sich gegen eine Vielzahl von Risiken zu schützen und von neuen Chancen zu profitieren.

Auch Du kannst Dich global diversifizieren und weltweite Vorteile für Dich ausnutzen.
Manche Länder der Welt mussten etwa noch nie eine Bankinsolvenz erleben, in anderen passiert es alle paar Jahre. Gerade in Europa zieht der Sturm erst auf. Mittels Offshore-Banking wirst Du antifragiler und kannst Dich vor der aufziehenden Krise schützen, die zu nie da gewesenen Masseninsolvenzen von Banken in Europa führen könnte.

 

Eröffne auch Du ein Offshore-Konto – Weil Dein Leben Dir gehört!

Mehr Informationen dazu gibt es in meinem brandneuen Buch: „Weil Dein Geld Dir gehört: mit Offshore-Banking sicher durch die Krise“, das Du mittlerweile direkt über meine Webseite erwerben kannst. Dort warten ausführliche Infos zu allen Aspekten des Vermögensschutzes und ein Vergleich von über 50 Ländern mit 200 Banken auf Dich!

 

Mehr Infos zum Ebook hier

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