Warum Du Dein Business auf keinen Fall in Deutschland lassen solltest

Mein geschätzter Kollege – und gewissermaßen Vorbild, da einer der bekanntesten Deutschen Digitalen Nomaden – Patrick hat gerade einen Artikel veröffentlicht, in dem er sich gegen die Themen wie Steuerflucht und Offshore ausspricht, die wir hier im Staatenlos-Blog behandeln. Ich begrüße seinen Anstoß über diese Themen nachzudenken sehr, kann seine Thesen aber nicht unkommentiert lassen. Ich finde es auch gut, dass er keinen Absolutheitsanspruch auf seine Meinung erhebt, sondern ausdrücklich darauf verweist, dass es auf die Präferenzen des Einzelnen ankommt. Mit diesem Artikel möchte ich daher versuchen gewisse Argumente Patricks aus einem anderen Blickwinkel zu betrachten, sodass sich jeder wirklich seine eigene Meinung bilden kann.

 

Statt Dein Business in Deutschland zu lassen würde ich Dir daher auf alle Fälle raten aus Deutschland abzuhauen – und zwar so schnell wie möglich!

 

Während sich Patricks Argumente auf den ersten Blick gut anhören, macht er es sich stellenweise zu einfach. Insbesondere scheint ihn meiner Meinung nach die Perspektive zu fehlen, was auf Deutschland und Europa in den nächsten Jahren zukommen wird. Über moralische Gesichtspunkte lässt sich streiten – über die Realität weniger!

Im Folgenden werde ich staatenlose Meinung darlegen. Patricks Text ist lang, aber ein paar Punkte muss ich mir hinausgreifen.

Weil später kein richtiger Platz dafür ist möchte ich mit einem Argument von ihm beginnen, was mir persönlich wichtig ist. Patrick stellt die richtige Frage:

 

Warum gibt es keine Digitalen Nomaden etwa aus Peru, Vietnam oder Ghana?

 

So richtig die Frage, so schlecht ist die Antwort. Es ist nicht wirklich die Gesellschaft, wie Du weiter unten nachlesen kannst, die den Einwohnern dieser Ländern die Chancen auf ein freies Leben versperren.

 

Es sind Staaten – unsere „Staaten“, unsere „Gesellschaften“ – die wir mit Steuern am Leben erhalten, die diesen Leuten keine freie Einreise gewähren!

 

Als Deutsche genießen wir 174 visafreie Länder – angesprochene Nationen haben 40 bis 80 Länder, in denen sie frei einreisen können. Insofern ist es nicht weiter verwunderlich, dass Patrick noch nie Peruaner, Vietnamesen oder Ghanaer mit einem Laptop in einem Cafe hat sitzen gesehen (davon abgesehen: persönlich kenne ich sogar peruanische und vietnamesische Webworker).

Die globale Apartheid – verursacht durch unsere „Gesellschaften“ – verhindert es den Peruaern, Vietnamesen und Ghanaern ein internationales Leben zu führen. Die Möglichkeiten sich solch ein Leben zu finanzieren haben sie schließlich. Der globale Outsourcing-Markt wird immer größer und ermöglicht vielen Bürgern der angesprochenen Nationalitäten ein zufriedenstellendes Einkommen, das mit eigener unternehmerischer Initative noch leicht zu erhöhen ist . Noch allerdings haben sie nicht sehr viele Möglichkeiten außerhalb ihrer Länder auch davon Gebrauch zu machen!

 

Wenn Du Steuern zahlst, hältst Du das Unrechts-Regime der Globalen Apartheid aufrecht!

 

Abgesehen von diesem Punkt gibt es noch etliche weitere Aspekte in Patricks Artikel, die bei mir Kopfschmerzen verursachen, Im Folgenden möchte ich mich den Wichtigsten widmen.

 

Warum Du Dein Business auf keinen Fall in Deutschland lassen solltest

 

Sein erster Punkt sind persönliche Beziehungen.

Dies ist natürlich ein sehr schwieriger Aspekt, der sich kaum verallgemeinern lässt. Es ist nun mal so, dass jeder Mensch in dieser Hinsicht unterschiedlich tickt und unterschiedliche Präferenzen hat. Wie ihr in meinem Buch lesen könnt, hängen unsere Entscheidungen sehr von unseren Präferenzen ab. Gewichten wir das Kollektiv der Familie und Freunde höher als unsere eigene Freiheit ist das völlig legitim. Genauso könnten wir aber auch versuchen, unsere Familie oder Freunde mit auf Reise zu holen oder dauerhaft gemeinsam mit Freunden die Welt zu entdecken. Wenn Du es so hoch gewichtet, dass Du weiterhin in Deutschland bleiben möchtest, dann ist das Deine Entscheidung. Gar keine Einwände. Letztlich erkennt Patrick das ja auch. In diesem Punkt würden wir also einander zustimmen, auch wenn wir persönlich unsere Beziehungen anders gewichten.

 

Beim Thema Bürokratie und Finanzen wird es schon schwieriger.

Sicher hat Patrick Recht, dass es kein mega Aufwand ist, sich einen deutschen Steuerberater zu holen und ihm einmal im Monat zuzuarbeiten.

Freilich ist es aber noch weniger Aufwand überhaupt keine Steuern zu zahlen und überhaupt keine Buchhaltung erledigen zu müssen. Alles Dinge, die Du mit Offshore-Unternehmen leicht erledigen kannst. Wenn er sich beschwert, dass er Probleme mit Verwaltungsaufwand in bestimmten Ländern hat, so liegt dies höchstens an dem bestimmten Land, nicht an Offshore-Unternehmen allgemein.

Hong-Kong scheint zum Beispiel der Dauerbrenner zu sein, wo alle ein Unternehmen eröffnen wollen. Zweifellos hat Hong Kong seine Vorteile, doch einem Digitalen Nomaden würde ich das Land tatsächlich eher weniger empfehlen. Hong-Kong eignet sich prima für größere Unternehmen, aber als Digitaler Nomade, insbesondere als Anfänger, lohnt es sich kaum hier eine Limited zu gründen.

Überhaupt lohnt es sich nicht als Einsteiger ein Unternehmen anzumelden. Während die Pflicht dazu bestehen würde, wenn Du in Deutschland gemeldet bist, kannst Du mithilfe der angewandten Philosophie des Perpetual Traveling  ohne jegliche Registrierung eines Unternehmens durchstarten, bis Du die nötigen Einnahmen hast dass sich eine Anmeldung als Unternehmen lohnen könnte. Dass kann gerade für viele Selbstständige auch nie lauten, sofern sie Perpetual Traveler sind. Staatenlos selbst ist noch nicht registriert und wird es auch noch längere Zeit nicht tun, weil sich keinerlei Vorteile dadurch ergeben.

 

Melde Dich aus Deutschland ab, führe ein Leben als Perpetual Traveler und agiere im rechtsfreien Raum

 

Keine Steuern, keine Buchführung, keine lästigen Regulierungen. Als Einzelunternehmer magst Du in Deutschland vielleicht auch noch durchkommen, was ist aber wenn Du expandieren willst. Einen Mitarbeiter mit einem in Deutschland angemeldeten Unternehmen einzustellen ist teuer und kompliziert. Kündigungsschutz, Mindestlohn und Co. sind nur Stichwörter, die jeder rational denkende Unternehmer sofort ablehnen würde. Wenn Dein Business in Deutschland angemeldet ist, musst Du leider deutsche Gesetze in dieser Hinsicht befolgen. Schnell könnte – insbesondere bei zu erwartender Änderung der Gesetzeslage- dann nicht nur Du, sondern auch Deine Mitarbeiter auf der Straße stehen.

Ein weiterer Grund, sein Unternehmen möglichst frühzeitig aus der BRD abzuziehen ist die Wegzugsbesteuerung nach AStG. Selbst wenn man als Jungunternehmer die noch geringe Steuerlast ertragen kann, ist es ein paar Jahre später, wenn das Unternehmen brummt, zu spät und die Wegzugsstrafe so hoch, dass sich viele eine Republikflucht nicht mehr leisten können. 

Ich kenne solche Unternehmer. Eigentlich möchten sie ganz schnell raus aus dem BRD-Irrenhaus, aber sie können die Wegzugssteuer dafür niemals aufbringen. Also bleiben sie und leiden.

 

Daher: je eher man im Ausland gründet, desto besser!

 

Im dritten Punkt stehe ich Patrick wohl diametral entgegen. „Die Gesellschaft und Du“ mag ein schöner Titel sein – aber was ist die Gesellschaft überhaupt?

Wirklich definieren tut er das nicht. Die Gesellschaft sind vermutlich diejenigen, die einem das globale Leben als digitale Nomaden erst ermöglicht haben. Man denke dabei, an die „Bildung“ die man erfahren durfte, die „Infrastruktur“, die man benutzen konnte und den „Wohlstand“ des Landes, in dem man aufgewachsen ist.

Doch letztlich ist eine Gesellschaft nichts als eine Illusion. Eine Gesellschaft besteht auch nur aus Individuen mit unterschiedlichen Präferenzen.

 

Eine Gesellschaft fühlt weder noch handelt sie. Einer Gesellschaft kann man schlicht nichts zurückgeben.

 

Wer das Kapitel über die Moralische Falle in meinem Buch gelesen hat, weiß was die Gesellschaft in Wirklichkeit ist. Im Folgenden zitiere ich ausführlich das Unterkapitel über Absolute Moral  aus der Staatenlos-Mentalität:

 

Die absolute Moral und die Illusion der „Gesellschaft“

 

Während die personelle Moral und die hypothetische universelle Moral darauf ausgerichtet sind, Dein Glück zu mehren, hat die absolute Moral das Gegenteil im Sinn. Die absolute Moral erwartet von Dir, dass Du Dich und Dein Glück ihren Regeln unterwirfst. Sie zeichnet sich durch zwei Sachen aus. Einerseits ist ihre Quelle eine „höhere“ Autorität als der Einzelne. Andererseits fordert sie Moral unabhängig von den Folgen für Dich ein. Das „allgemeine Richtige“ zu tun ist der absoluten Moral wichtiger als das „individuell Richtige“ für Dich zu tun.

 

Absolute Moral ist die am weitesten verbreitete Form von Moral und kann sehr einschüchternd wirken. Wie oft hat man Dich etwa schon „eigennützig“, „egoistisch“, „hedonistisch“ oder „mitleidslos“ genannt?

 

Falls Du den „Regeln“ der Gesellschaft bisher nicht treu gefolgt bist, wette ich, dass dies einige Male passiert ist. Auf Deinem Weg, das zu tun was Du wirklich willst,  wird die absolute Moral unzählige Male auf Dich einhämmern und Dich von Deinem eigenen Streben nach Glück abhalten wollen.

Doch gibt es irgendetwas wichtigeres als Dein Glück? Und dazu – hast Du Dich schon einmal gefragt, wer dieses Ding namens „Gesellschaft“ eigentlich ist? Ist es nicht einfach nur eine große Gruppe von Menschen, von denen jeder unterschiedliche Ideen hat wie man leben sollte?

Wenn von Dir gefordert wird, dass Du Dein Glück für die Gesellschaft aufgeben solltest, welchen Wert hat die Gesellschaft für Dich? Kann Dir diese Gesellschaft Dein Glück geben? Wenn Du Dich aus der Identitätsfalle befreit hast, wirst Du diese Frage wohl verneinen.

Genauso wie die Gesellschaft nach gewissen Regeln verlangt, tut es vielleicht auch der Gott, an den Du glaubst. Sofern Du überhaupt an ein höheres Wesen glaubst. Selbst wenn Du glaubst – und das kann aus vielen Gründen völlig legitim sein – wie kannst Du Dir sicher sein, was Gott wann, wo und wie gesagt hat und was er damit eigentlich gemeint hat? Und ist es nicht wieder die „Gesellschaft“, die seine Regeln letztlich überliefert hat? Jene Gesellschaft, deren Summe weniger als ihre Teile ist – und deshalb die originäre Botschaft vermutlich verfälscht hat?

 

Niemand anderes als Du selbst kann Deine Autorität sein. Du gehörst Dir – selbst wenn Du eine fremde Autorität für Dein Handeln zitierst. Du kannst die Folgen Deines Handels nicht ignorieren – es liegt in Deiner Natur und der aller Menschen im Sinne ihrer Folgen zu handeln.

 

Es könnte jedoch passieren, dass andere Menschen Folgen erfinden, um Dich zu beeinflussen. Sie flüstern Dir ein, dass etwa Deine „amoralischen“ Handlungen die „Gesellschaft zerstören“ werden und dies Deine Schuld ist. Oder, dass Du nicht in den „Himmel“ kommst. Oder, dass andere Menschen Dich nicht mehr „mögen“ werden. Oder, dass meine Ideen hier zu „Elend und Chaos“ führen. Kommt Dir das bekannt vor?

Trotzdem bist Du es allein, der entscheidet, ob diese Folgen eintreten werden und ob sie Dir überhaupt als wichtig erscheinen oder nicht. Du allein entscheidest, weil die absolute Moral an einer entscheidenden Stelle krankt. Selbst wenn Du an eine höhere Autorität glauben solltest, musst Du sie immer noch selbst interpretieren. Du musst selbst entscheiden wer sie ist und was sie Dir sagt, was Du tun sollst

 

An dieser Stelle kommen wir nicht darum herum uns auch mit der Staatsfalle zu beschäftigen. Schließlich gebrauchen viele Leute die Begriffe Staat und Gesellschaft oft völlig verfehlt als synonym. Doch was ist ein Staat eigentlich wirklich? Ein Auszug des Kapitels über die Staatsfalle aus der Staatenlos-Mentalität gibt Auskunft.

 

Warum der Staat die schlimmere Mafia ist

Abseits von philosophischen und rechtlichen Gesichtspunkten, die Du in der weiterführenden Lektüre nachlesen kannst,  legitimieren die meisten Leute Staaten nach drei einfachen Gesichtspunkten.

  1. Staaten steigern das allgemeine Wohlbefinden statt es zu reduzieren
  2. der Einzelne hat mehr Vorteile von Staaten als Nachteile
  3. Staaten sind nötig um Recht, Leben und Eigentum zu schützen

 

Sie sitzen dabei jedoch einem Irrtum auf, den der französische Ökonom Frederic Bastiat treffend mit einem Zitat beschrieb:

 

„Der Staat ist die große Fiktion von der jeder erwartet auf Kosten des anderen leben zu können“.

 

Sie sehen die direkten Vorteile, spüren aber die oft indirekten Nachteile nicht. Sie spüren nicht, dass sie über versteckte Steuern und Inflation viel mehr zahlen als sie bekommen. Sie wissen nicht, dass die ihnen gebotene Infrastruktur mit ihren Abgaben ein Vielfaches besser sein könnte. Sie sehen schlicht die Alternativen nicht, die sie ohne Staat hätten. Oder aber sie sind glücklich, dass der Staat die Alternativen anderer einschränkt, weil sie Drogen für gefährlich oder Homosexualität für unmoralisch halten.

 

Gehörst Du zu ihnen? Dann lies besser nicht weiter – denn jetzt kommt eine provokante Wahrheit.

 

Stell Dir vor, das organisierte Verbrechen würde Überhand nehmen. Die Mafia würde die Macht über die Gesellschaft übernehmen und den Staat in die Knie zwingen. Jeden staatlichen Schutzes beraubt würdest Du gewisse Probleme haben. Was würde etwa passieren, wenn Du ein kleiner Unternehmer bist

  1. Du müsstest Schutzgeld zahlen damit Du und Dein Geschäft nicht ausgeschaltet werden
  2. Du hättest mit täglicher Erpressung zu kämpfen, um Dein Geschäft fortzusetzen
  3. Du müsstest Geld dafür bezahlen, dass Du auf Deinem ehemaligen Eigentum bleiben darfst oder über Deine Produktionsmittel verfügen kannst.
  4. die Mafia schreibt Dir vor, wie Du Dein Geschäft zu führen hast, was Du anbieten darfst und in welchen Bereichen Du besser nicht konkurrierst.
  5. die Mafia investiert den aus Dir gezogenen Profit in eigene mit Dir konkurrierende Geschäfte

Hört sich nicht gerade rosig an, oder? Möchtest Du in einer solchen Umgebung leben? Möchtest Du leben, wo Du zahlen musst um zu arbeiten, ein Geschäft zu eröffnen oder auf Deinem Eigentum zu leben? Möchtest Du täglich vorgeschrieben bekommen, was Du machen darfst? Möchtest Du Deine eigenen Konkurrenten subventionieren?

Ich wette nicht – wahrscheinlich tust Du aber genau das. Der Staat, der Dich vor der Mafia schützen soll

  1. treibt Unternehmens-, Gewerbe-, Umsatz- und viele weitere Steuern ein, erhebt Lizenz-Gebühren und verpflichtet Dich zur Kammermitgliedschaft
  2. besteuert Dein Einkommen als Zahlung für Dein Privileg arbeiten zu dürfen
  3. gibt Dir großzügig die Wahl entweder Grundsteuern zu zahlen oder Dein Eigentum zu verlieren
  4. reguliert, was Du anbieten darfst, schreibt Dir Minimal- und Maximalpreise für Produkte und -löhne für Mitarbeiter vor und fordert massive Rechnungslegungspflichten
  5.  eröffnet Konkurrenzunternehmen, die Dich in den Ruin treiben können, weil ihnen das Geld nie ausgeht

 

All dies und noch viel mehr tut der Staat. Ist er, der uns vor der Mafia schützen soll, irgendwie besser als er? Oder suggerieren uns dies nur die Spielfilme edler Agenten, die die grausamen Schurken irgendwann zur Strecke bringen? Was könnte die Mafia Schlimmeres tun?

 

Sie könnte Dich umbringen. Das kann der Staat aber genauso, indem er durch Wehrpflicht Deinen Einsatz in der Schlacht befiehlt. Sie wird es wie der Staat vermutlich genauso wenig tun, weil Du ihnen Geld bringst. So lange Du brav Deine Abgaben zahlst, hast Du weder von Staat noch Mafia etwas zu befürchten. Moderne Staaten versenken Dich vielleicht nicht mit Beton an den Beinen in Hafenbecken, aber stecken Dich in vergleichbar unentrinnbare Tiefen.

Es reicht schon aus eine opferlose Straftat zu begehen. Ob Drogen, Prostitution oder Glücksspiel – eine überraschende Zahl angeblicher Kriminalität, gegen die uns der Staat schützt, ist gar keine. Das Verbot dieser Tätigkeiten fördert gerade erst das Entstehen organisierter Kriminalität. Der Staat versucht immer seine Moral auch auf Dich auszuweiten – lass Dir das nicht gefallen! Mach Dir stattdessen noch einmal bewusst, in welche Fallen Dich Staaten tappen lassen wollen.

Du sitzt in der Staats-Falle, wenn Du glaubst, dass

  1. Staaten sozial nützliche Funktionen erfüllen
  2.  Du den staatlichen Gesetzen zu gehorchen hast
  3. Du auf den Staat zählen kannst, eine Reform nach Deinen Wünschen durchzuführen
  4. Du Angst haben musst, weil allmächtige Staaten nicht wollen, dass Du staatenlos wirst

 

Wenn Du mehr über die Staats-Falle und 14 weitere Fallen lesen willst, dann lade Dir einfach mein kostenloses Buch „Die Staatenlos-Mentalität“ herunter.

Ich wette, dass viele Digitale Nomaden sowohl in der Moral- als auch in der Staats-Falle sitzen. Das ist kein Wunder  schließlich haben sie durch unsere „Gesellschaft“ und unseren „Staat“ eine entsprechende Bildung erfahren.

 

Doch ist es Bildung oder nur Gehirnwäsche?

 

Nicht ohne Grund gibt es in Deutschland einen Schulzwang. Nicht ohne Grund neigen daher Deutsche viel zu gerne dazu, das Positive an ihrer Schulzeit zu finden. Sie haben sich nicht aus der Versunkenen Kosten-Falle befreit – sie möchten wenigstens der Gesellschaft etwas für die „Zwangsbildung“ zurückgeben, die sie erfahren mussten.

 

Sie leiden unter einer Form des Stockholm-Syndroms: sie lieben die Mafia, deren Geiseln sie sind – obwohl sie sich befreien könnten.

 

Das ist verständlich und soll diese Menschen auf keinen Fall abwerten. Schließlich kann man sich aus den Staats- und Moral-Fallen befreien und endlich sein selbstbestimmtes, freies und glückliches Leben führen. Staatenlos bietet dabei seine Hilfe an.

 

Die Zukunft, die Du nicht vergessen solltest

Einen Punkt, den Patrick in seinem Artikel nicht erwähnt hat, ist die Zukunft. Nun kann man sich darüber streiten – schließlich ist niemand von uns ein Wahrsager. Doch nimmt Staatenlos mit guten Gründen an, dass Deutschland längst nicht so eine rosige Zukunft beschert ist, von der viele träumen.

Der Wohlstand, der uns die „Gesellschaft“ und der „Staat“ bietet, beruht nämlich letztlich vor allem auf Pump. Ein staatlich manipuliertes Geldsystem, das die zentralistische Hoheit über Zins und Geldmenge besitzt, wird die Staaten Europas allzu bald ins Verderben stürzen. Der große Crash 2008 war nichts dagegen. Damit verbunden werden Einschränkungen sein, gegen die Kapitalverkehrskontrollen in Griechenland oder Enteignungen wie  vor 2 Jahren in Zypern fast lächerlich wirken.

Ein Bargeldverbot wird da fast noch das geringste Übel sein. Hyperinflation wird den Wohlstand Deutschlands auslöschen, den man sich seit den 1950ern Jahren hart erarbeitet hat. Die Steuern werden nicht auf einem vielleicht für viele noch akteptablem Maß bleiben – sie werden umso weiter in die Höhe schießen.

Natürlich wäre es nicht verwunderlich, wenn das auch die zu spüren bekämen, die aus Deutschland geflohen sind. Dass die Bundesregierung schon länger über eine Besteuerung auf die Staatsbürgerschaft wie in den USA nachdenkt, ist kein Geheimnis. Erst kürzlich forderte Gregor Gysi wieder genau das. Entsprechend ist es umso wichtiger, dass Du dir schon jetzt um eine mögliche Zweite Staatsbürgerschaft Gedanken machst um der Willkür zu entfliehen, die bald in Deutschland herrschen könnte!

Neben dem allgemeinem Wirtschaftsverfall durch Staatsverschuldung, Demographie und auf Pump finanzierten Wirtschaftswachstum durch Gelddruck der Zentralbanken werden Deutschland bald auch interne Probleme plagen.

 

Bürgerkriege mag man noch für unvorstellbar halten – doch wie lange hält der Soziale Frieden noch?

 

Mit dem Import hunderttausender Flüchtlinge nach Deutschland holt sich die Regierung etliche Probleme ins Land. Das Problem sind dabei nicht die Flüchtlinge, sondern die Anreize in Deutschland.

 

Als Staatenloser fordere ich Offene Grenzen und freie Bewegung für jeden Menschen auf der Welt – verstehe aber gleichzeitig, dass dies nur mit der kompletten Abschaffung des deutschen Wohlfahrtsstaates durchsetzbar wäre.

 

Ansonsten sorgen schlechte Anreize dafür, dass Flüchtlinge die Staaten aufsuchen, von denen sie am meisten profitieren. Wer kann es ihnen verübeln?

Auch die geopolitischen Risiken sollte man nicht unterschätzen. Europa spielt mit seinem falschen Verbündeten USA ein gefährliches Spiel in der Konfrontation mit Russland. Ein neuer Kalter Krieg hat längst begonnen, der in einen viel tödlicheren Konflikt enden könnte.

Auf meinem Blog möchte ich natürlich keine Ängste schüren, auch wenn es vielleicht danach aussieht:

 

Viel mehr ist Staatenlos dazu da, Dir trotz fremder Moral und der Existenz von Staaten ein weitgehend freies und glückliches Leben zu ermöglichen.

 

Dass Du dabei jedoch nicht nur durch die Rosa Brille blickst, sondern eventuelle Risiken mit einkalkulierst, liegt dabei in der Natur der Sache!

Was denkst du über Patricks Artikel? Würdest Du dein Unternehmen in Deutschland anmelden? Oder wirst Du Teil der Perpetual Traveling Revolution?

Wenn Du Dein Business in Deutschland lassen willst, dann hoffe ich, dass Du wenigstens Dein Konto verlagerst.

Alles was Du dazu wissen musst, erfährst Du in meinem brandneuen Buch: „Weil Dein Geld Dir gehört: mit Offshore-Banking sicher durch die Krise“, das Du mittlerweile direkt über meine Webseite erwerben kannst. Dort warten ausführliche Infos zu allen Aspekten des Vermögensschutzes und ein Vergleich von über 50 Ländern mit 200 Banken auf Dich!

 

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